Schüßler-Salze – Anwendung ausgewählter Mineralsalze

Schüßler-Salze gehören zu den bekanntesten komplementärmedizinischen Mitteln. Wir stellen dir vier Schüßler-Salze genauer vor, die 1. als die Salze des Immunsystems, 2. der Nerven und der Psyche, 3. der Muskeln und Nerven, 4. der Haare, der Haut und des Bindegewebes bezeichnet werden.

Die Schüßler-Mineralsalze sollen nach der zu Grunde liegenden Theorie den Mineralstoffhaushalt wieder ins Gleichgewicht bringen. Dabei geben sie laut des Erfinders dieser Methode, Dr. Schüßler (1821 bis 1898), Impulse zur Anregung von Selbstheilungskräften und dienen als ganzheitliche Mittel zur Unterstützung der Gesundheit. Hier stellen wir vier der beliebtesten Schüßler-Salze genauer vor. Wir erklären, welche Bedeutung der jeweilige Mineralstoff im Körper hat und für welchen Zweck Dr. Schüßler seine Zubereitungen jeweils entwickelt hat.

Die Schüßler-Salze

In unserem ersten Artikel haben wir Wirkprinzip und Anwendung der Schüßler-Salze bereits erläutert. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen: Es handelt sich um homöopathische Arzneimittel, die gemäß den Erkenntnissen des Mediziners Dr. Schüßler eingesetzt werden. Die Schüßler-Salze eignen sich ergänzend oder unterstützend zu einer ganzheitlichen Lebensweise, regelmäßiger Bewegung und einer gesunden Ernährung.

Dr. Schüßler, ursprünglich selbst homöopathischer Arzt, verwendete für seine neue Therapieform aus der Reihe der homöopathischen Arzneimittel ausschließlich Mineralsalze. Die Mineralsalztherapie * von Dr. Wilhelm Schüßler stellt den Körper mit seinen natürlichen Funktionen in den Fokus und zielt darauf ab, ihn zu stärken und die Selbstheilungskräfte des Organismus anzuregen. Dabei fokussierte er sich auf 12 Mineralsalze, von denen wir uns nun die vier bekanntesten und beliebtesten Schüßler-Salze näher ansehen werden.

Nr. 3 Ferrum phosphoricum – Das Mineralsalz des Immunsystems

Ferrum phosphoricum ist die Arzneimittelbezeichnung für homöopathisch aufbereitetes Eisenphosphat. Das Schüßler-Salz Ferrum phosphoricum D12 wird auch als das Mineralsalz des Immunsystems bezeichnet.

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Wo findet man Eisen im Körper?

Eisen findet man in allen Zellen des menschlichen Körpers. Da es nur in geringen Mengen im Organismus vorkommt, gehört es zu den sogenannten Spurenelementen. Eisen befindet sich unter anderem in Muskelzellen. Dort ist es im Myoglobin enthalten, dem roten Muskelfarbstoff, der als Sauerstoffspeicher dient. Außerdem ist Eisen das zentrale Element des Hämoglobins. Hämoglobin wird auch als roter Blutfarbstoff bezeichnet und befindet sich in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Dort dient es als Speicher- und Transportprotein für Sauerstoff, um diesen aus der Atemluft zu binden und im Körper zu verteilen.

Welche Funktion hat Eisen?

Eisen erfüllt eine lebenswichtige Funktion im Körper. Es ist wichtig für die Blutbildung. Ohne Eisen kann kein Hämoglobin und auch kein Myoglobin gebildet werden. Somit ist Eisen von zentraler Bedeutung für die Sauerstoffversorgung aller Zellen. Auf indirektem Wege sorgt Eisen dadurch für eine optimale Energiegewinnung und gute Leistungsfähigkeit. Zusätzlich spielt Eisen auch im Immunsystem eine wichtige Rolle.1 Denn zum einen benötigen die Zellen des Immunsystems ausreichend Eisen, zum anderen reguliert der Körper Infektionen, indem er für Krankheitserreger den Zugang zum körpereigenen Eisen begrenzt (1).

>> Hier erhältst du Nr. 3 Ferrum phosphoricum (*)

Nr. 5 Kalium phosphoricum – Das Mineralsalz der Nerven und der Psyche

Kalium phosphoricum ist die Arzneimittelbezeichnung für homöopathisch aufbereitetes Kaliumphosphat. Das Schüßler-Salz Kalium phosphoricum D6 wird als das Mineralsalz der Nerven und der Psyche bezeichnet.

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Wo findet man Kalium im Körper?

Kalium ist eines der wichtigsten Elemente im menschlichen Körper. Es ist in vergleichsweise großen Mengen in den Körperzellen enthalten. Rund 98% des körpereigenen Kaliums findet man innerhalb der Zellen. Das heißt, dass nur 2% außerhalb der Zelle in der sogenannten extrazellulären Flüssigkeit vorliegen.2 Dieser Konzentrationsunterschied ist wichtig für die Funktion, die Kalium im Bereich der Nerven spielt.

Welche Funktion hat Kalium?

Kalium ist unentbehrlich für das zelluläre Membran-Ruhepotential. Durch den Konzentrationsunterschied inner- und außerhalb der Zelle entsteht eine Spannung (Ruhemembranpotential), die sich als Aktionspotential entladen und dadurch zur Reizleitung und zur Kommunikation mancher Zellen untereinander dienen kann. Eine besondere Rolle spielt dabei die Leitung elektrischer Impulse an Nervenzellen und am Herzen. Somit ist eine optimale, ausgeglichene Kaliumversorgung wichtig für die Nervenfunktion, für das Herz, für zelluläre Transportvorgänge, aber auch für den Wasserhaushalt, den Blutdruck und das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper. Zudem aktiviert Kalium verschiedene Enzyme des Stoffwechsels und der Proteinsynthese.

>> Hier erhältst du Nr. 5 Kalium phosphoricum (*)

Nr. 7 Magnesium phosphoricum – Das Mineralsalz der Muskeln und Nerven

Magnesium phosphoricum ist die Arzneimittelbezeichnung für homöopathisch aufbereitetes Magnesiumphosphat. Das Schüßler-Salz Magnesium phosphoricum D6 wird auch als das Mineralsalz der Muskeln und Nerven bezeichnet.

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Wo findet man Magnesium im Körper?

Magnesium findet man zum Großteil – rund zwei Drittel der Gesamtmenge – in den Knochen und Zähnen. Der Rest befindet sich in den Muskeln, Organen und zu einem geringen Anteil auch im Blut. Insgesamt beträgt die Menge an Magnesium im Körper etwa 20 bis 25 Gramm.

Welche Funktion hat Magnesium?

Viele Menschen kennen Magnesium als Mittel zur Vorbeugung von Muskelkrämpfen. Das zeigt schon eine der wichtigen Funktionen des Magnesiums. Es sorgt für eine entspannte und optimal funktionierende Muskulatur. Bei einem Magnesiummangel werden die Membranen der Muskelzellen für Calcium, Natrium und Kalium durchlässiger. Das erhöht die Erregbarkeit der Muskelzellen und der Muskel steht unter höherer Spannung. Auch auf Nervenzellen hat Magnesium einen ähnlichen Effekt. Dadurch ist es auch an einem entspannten Schlaf beteiligt. Zudem aktiviert Magnesium eine Vielzahl von Enzymen im Körper. Deshalb ist Magnesium eines der zentral wichtigen Mineralsalze im Organismus.

Besonderheit beim Schüßler-Mineralsalz Magnesium phosphoricum: “Die heiße 7”

Im Alltag entstehen immer wieder Situationen der körperlichen oder psychischen Anspannung. In dem Fall solltest du die Gelegenheit nutzen, in dich hineinzuhören, was gerade nicht stimmt. In solchen Situationen können Schüßler-Salze zusätzlich als sanfte Aktivierung der Selbstheilungskräfte dienen. Für die beliebte “heiße 7” wird das Schüßler-Mineralsalz Nr. 7 in heißem Wasser aufgelöst und schluckweise getrunken. Dabei solltest du jeden Schluck für einige Zeit im Mund behalten.

>> Hier erhältst du Nr. 7 Magnesium phosphoricum (*)

Nr. 11 Silicea – Das Mineralsalz der Haare, Haut und des Bindegewebes

Silicea ist die Arzneimittelbzeichnung für homöopathisch aufbereitetes Silicium beziehungsweise Kieselsäure. Das Schüßler-Salz Silicea D12 wird auch als das Mineralsalz der Haare, Haut und des Bindegewebes bezeichnet.

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Wo findet man Kieselsäure im Körper?

Silicium (auch Silizium oder Kieselsäure) ist ein Spurenelement. Die Kieselsäuren (ein Oberbegriff für Sauerstoffsäuren des Siliciums) haben ihren Namen erhalten, da sie in verschiedenen Kieselalgen vorkommen. Im menschlichen Körper findet man Silicium vor allem in der Haut, im Bindegewebe, im Zahnschmelz und in den Knochen.

Welche Funktion hat Kieselsäure?

Bei manchen Organismen wie den Kieselalgen (Diatomeen) oder bestimmten Schwämmen besteht das Skelett aus Silicium-Verbindungen. Auch einige Pflanzen wie der Schachtelhalm nutzen ein Silicium-Gerüst für mehr Stabilität. Kein Wunder also, dass Silicium auch im menschlichen Körper durch seine Fähigkeit, eine straffe, aber elastische, dreidimensionale Struktur zu bilden, für Festigkeit sorgen kann. Das betrifft die Haut und das Bindegewebe, aber auch Knorpel, Knochen und Zähne.

>> Hier erhältst du Nr. 11 Silicea (*)

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Weiterführende Informationen: Website von DHU Schüßler-Salze (*)

DHU Schüßler-Salze sind homöopathische Arzneimittel. Die Anwendung erfolgt ausschließlich aufgrund der langjährigen Verwendung in dieser Therapie.

DHU Schüßler-Salz Nr. 3® Ferrum phosphoricum D3 [D6, D12] Biochemisches Funktionsmittel, Kalium phosphoricum D3 [D6, D12] Biochemisches Funktionsmittel Nr. 5, Magnesium phosphoricum D3 [D6, D12] Biochemisches Funktionsmittel Nr. 7, Silicea D3 [D6, D12] Biochemisches Funktionsmittel Nr. 11.

Anwendungsgebiete: Registrierte homöopathische Arzneimittel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Enthalten Lactose und Weizenstärke. Packungsbeilage beachten!

Deutsche Homoöpathie-Union DHU-Arzneimittel GmbH & Co. KG, Karlsruhe

Quellenangaben

  1. Peter Nielsen. Die Rolle des Eisens bei Infektionen. MMW Fortschr Med. 2020; 162(16): 22–24.
  2. Lioba Hofmann. Mengenelemente in Therapie und Prävention. Ernährung im Fokus 2018. 01-02:20-28.

Bildquellen

  • DHU Schüssler Salz Nr. 3: DHU | Christoph Weiss Photography
  • DHU Schüssler Salz Nr. 5: DHU | Christoph Weiss Photography
  • DHU Schüssler Salz Nr. 7: DHU | Christoph Weiss Photography
  • DHU Schüssler Salz Nr. 11: DHU | Christoph Weiss Photography
  • Schüssler Salze 3,5 und 7: DHU | Christoph Weiss Photography